FÜR WAS STEHT PHYSIOTHERAPIE

WAS VERSTEHT MAN UNTER PHYSIOTHERAPIE IN BONN?

Das Wort „Physiotherapie“ – der griechischen Sprache entlehnt – bedeutet dem Wortsinn nach Natur und Dienen und entsprach bis 1994 dem Begriff „Krankengymnastik“. Ursprünglich ging es ausschließlich um die Wiederherstellung (Rehabilitation) der Funktionen des Bewegungsapparates durch äußere Anwendungen.Mittlerweile hat die Physiotherapie enorm an Bedeutung gewonnen und schließt auch Bereiche aus der Motorik und Sensorik mit ein. Das Zusammenspiel Nervenimpulse – Muskelreaktionen – Körperreaktionen stehen in der Physiotherapie im Fokus. Alle Organsysteme, die in weiterem Sinne mit unserem Bewegungsapparat in Verbindung gebracht werden wie Muskulatur und Gelenke, Nerven und das Herz-Kreislaufsystem sowie auch die Psyche werden in die Physiotherapie mit einbezogen.
Da Schäden an unserem Bewegungsapparat immer mehr zunehmen, gewinnen neben den rehabilitierenden und rekonvaleszierenden physiotherapeutischen Therapien vorbeugende (präventive) Maßnahmen an Bedeutung. Es geht um Haltungs- und Bewegungsprogramme, die für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene relevant sind oder z. B. um technisch-ergonomische Ausgestaltung von Arbeitsplätzen.
Der Physiotherapeut David Schulte und sein Team haben erkannt wie wichtig das Zusammenspiel der verschiedensten Organsysteme für einen funktionierenden Körper ist und welche enorme Rolle dabei auch das Immunsystem und damit die Psyche spielt. Herr Schulte bietet mit seiner Physiotherapie in Bonn eine Vielzahl moderner und klassischer Therapiemöglichkeiten an, die spezifische Funktionen des Körpers unterstützen und rehabilitieren. Ziel ist es, über die Stützung und Wiederherstellung bestimmter Teilfunktionen wieder zu einem funktionierenden Gesamtsystem mit einem gut arbeitenden Immunsystem und einer stabilen Psyche zu gelangen.
 
Bei dem Begriff "Physiotherapie" handelt es sich um den Oberbegriff, der alle aktiven und passiven Therapieformen umfasst. Dies wird aus der Ausbildungszielbeschreibung des MPhG (§§ 3 u. 8) deutlich. Unter dem Oberbegriff Physiotherapie findet sich daher einerseits die Krankengymnastik*, die dem Physiotherapeuten vorbehalten ist sowie andererseits die physikalische Therapie, also das Berufsfeld, in dem Physiotherapeuten und Masseure gleichberechtigt nebeneinander tätig werden. Die physikalische Therapie ihrerseits untergliedert sich in die Bereiche Massagen, Elektrotherapie, Hydrotherapie sowie Thermotherapie.

Physiotherapie (engl. physiotherapy) umfasst die physiotherapeutischen Verfahren der Bewegungstherapie (engl. kinesitherapy; therapeutic exercises) sowie die physikalische Therapie (physical therapy). Physiotherapie nutzt als natürliches Heilverfahren die passive - z.B. durch den Therapeuten geführte - und die aktive, selbstständig ausgeführte Bewegung des Menschen sowie den Einsatz physikalischer Maßnahmen zur Heilung und Vorbeugung von Erkrankungen. Physiotherapie findet Anwendung in vielfältigen Bereichen von Prävention, Therapie und Rehabilitation sowohl in der ambulanten Versorgung als auch in teilstationären und stationären Einrichtungen. Damit ist die Physiotherapie eine Alternative oder sinnvolle Ergänzung zur medikamentösen oder operativen Therapie.

*Der Begriff „Krankengymnastik“ wird den modernen Anforderungen physiotherapeutischer Verfahren inzwischen nicht mehr gerecht, weil nicht nur „Kranke“ die Leistungen in Anspruch nehmen und „Gymnastik“ als Leibes- und Körperübung die verwendete Methodenvielfalt sehr einschränken würde.

Inzwischen hat sich das Berufsfeld weiterentwickelt, das erweiterte Verständnis lässt sich in der Bewegungstherapie zum Ausdruck bringen. Bewegungstherapie bildet die Hauptaufgabe der Physiotherapie. Sie ist ein dynamischer Prozess, der sich an die Steigerung der Belastbarkeit im Verlauf des Heilungsprozesses anpasst.



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